Ich habe die am häufigsten gestellten Fragen in einem "fiktiven" Interview zusammengefasst.
Sollten Sie darüber hinaus noch Informationsbedarf haben, stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Interessent:
Worin unterscheidet sich Ihr Angebot im Vergleich zu anderen Coaches und Trainern?

M. Dameris:
In gewisser Weise ja, da ich einen "ganzheitlichen Ansatz" verfolge, d.h. ich biete Coaching auf der mentalen und körperlichen Ebene an. Oftmals manifestieren sich mentale Veränderungswünsche auch auf der körperlichen Ebene. D.h. der Klient möchte seine Fitness aktivieren oder ausbauen. Hier kann ich dem Klienten dann entsprechende Leistungen anbieten, ähnlich denen eines Personal-Trainers.

Darüberhinaus gehe ich bei Bedarf über den Rahmen der Gespräche und Übungen hinaus und biete ganz konkrete Unterstützung an. Dieser Schritt erfolgt in der Regel nur beim Krisenmanagement. Hier kommt es vor, dass der Betroffene sich zu eigenständigen erforderlichen Handlungen nicht im Stande sieht. Dann greife ich in Abstimmung mit dem Klienten aktiv in das Geschehen ein und übernehme Handlungen, um eine Verbesserung der Situation herbeizuführen. Dies ist ein elementarer Unterschied zu vielen Angeboten, welche sich in diesem Punkt auf das Aussprechen von Handlungsempfehlungen beschränken, aber keine konkrete Hilfe anbieten.

Aus der Erfahrung weiß ich, dass in gewissen Lebenssituationen ein unterstützendes Gespräch oder das Einüben von gewissen Denk- oder Verhaltensmustern nicht ausreicht. Der Klient geht nach einem Termin zurück in sein Umfeld und sieht sich vor scheinbar unlösbaren Problemen. Hier biete ich konkrete Maßnahmen an.

Interessent:
Ihr Angebot richtet sich auch an Personen, welche eine wenig wünschenswerte Lebenssituation haben oder in einer tieferen Krise stecken. Liegt darin ein Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit?

M. Dameris:
Mein Angebot ist durchaus in beide Richtungen skalierbar. Nur ist es in der Regel so, dass Menschen, dieihr Leben als positiv empfinden, meist keinen ausgeprägten einen Wunsch verspüren, sich in eine Richtung weiter zu entwickeln oder einen Veränderungsprozess anzustoßen. Hilfe und Unterstützung sucht der Mensch eher in Notsituationen.

Interessent:
Wie kommen Sie zu diesem Berufsbild?

M. Dameris:
Mein Leben hat sich in diese Richtung entwickelt. Nachdem ich meine gute Position in der Wirtschaft aufgeben hatte, habe ich mir eine Zeit eingeräumt, in welcher ich in meine persönliche Entwicklung investieren wollte. Ich spürte, dass ich einen Lebensabschnitt hinter mir gelassen hatte und wusste, das ich nur dann weiter erfolgreich eine Tätigkeit ausüben kann, wenn es mir inhaltlich sinnhaft erscheint.
Ich hatte bisher viele Herausforderungen bewältigen müssen, Krisen durchstanden und wurde daher  oftmals von Freunden und Bekannten um Rat und Hilfe gebeten. Immer öfter gelang es mir, mich intensiv in die Befindlichkeiten der Personen die in einer Schieflage waren, hinein zu versetzen und die Situation zum Guten zu wenden. Dabei konnte ich, die bisher gemachten Erfahrungen, gut einsetzen. Ich merkte wieviel Freude ich dabei hatte und begann, mich durch Seminare und Fachliteratur,  tiefer in die Materie einzuarbeiten. Da ich mir der Verantwortung bei der Ausübung dieser Tätigkeit bewusst war, besuchte ich noch ein weiteres Seminar bei Bernhard Langwald  (Inhalt: Beruf, Berufung, Lebenserfüllung). Nach fünf intensiven Tagen stellte ich den Trainern und Semiarteilnehmern die Frage, ob sie mir die verantwortlicheTätigkeit als Coach zutrauen würden. Die positive Resonanz hat mir dann die finale Sicherheit gegeben, die selbstständige Tätigkeit aufzunehmen.

Interessent:
Welche Ausbildung haben Sie in diesem Bereich gemacht bzw. welche Qualifikationen haben Sie?

M. Dameris:
Eine Ausbildung zum systemischen Coach habe ich nicht gemacht. Ich bin fest davon überzeugt, dass man die wesentlichen und absolut erforderlichen Fähigkeiten nicht lernen kann. Diese sind Empathie, Authentizität, emotionale Intelligenz und ein hohes Maiß an Erfahrungen. Diese Eigenschaften und Erfahrungen kann ein Studim oder Ausbildung nicht vermitteln
Gleichfalls bin ich persönlich der Meinung, dass nur Menschen, die selbst schon einen Burnout, oder im schlimmsten Fall schon eine depressive Episode bewältigt haben, sich wirklich in die Gefühlswelt und Handlungs(un)fähigkeit eines Betroffenen "eindenken" können.
Alle mir bekannten guten Coaches haben ihre Erfahrungen und persönlichen Fähigkeiten erkannt und erfolgreich umgesetzt. Erst als das Berufsbild breiteren Anklang fand, gab es die ersten Ausbildungsangebote.
Grundsätzlich ist es doch so, dass es am Ende darum geht, die Dinge zum Guten zu wenden. Ist dies gelungen, ist das Ziel erreicht.

Sollten meine Leistungen keinen Erfolg haben, bzw. der Klient mit der Leistung nicht zufrieden sein, muss er diese nicht bezahlen. Das ist ein Versprechen!

Interessent:
Es werden oftmals sehr private und sensible Themen angesprochen und die Probleme sind teilweise sehr komplex. Wendet man sich hier nicht besser an einen Psychiater oder Psychologen?

M. Dameris:
Eine berechtigte Frage und ja, es gibt ganz klare Grenzen. Ich setze bei meiner Tätigkeit eigene Erfahrungen und Fähigkeiten, erlerntes Wissen aus Fachbüchern und Seminaren sowie meine ausgeprägte Freude am Beruf ein. Dabei arbeite ich mit Klienten auf der mentalen und/oder körperlichen Ebene.
Gleichwohl sind mir die Grenzen jederzeit bewusst. Ich gebe keine Heilversprechen und verfolge keinen therapeutischen Ansatz. Ein Coach sollte niemals den Anspruch haben, einen Dipl.-Psychologen oder einen Facharzt wie z.B. einen Psychiater zu ersetzten.
Sobald ich den Eindruck habe, dass ein Klient ein solch tiefgreifendes Problem hat, spreche ich dies offen an. Hilfe kann ich an dieser Stelle dann nur bei der Suche nach einem geeigneten Facharzt oder Therapeuten anbieten.

Interessent:
Worin liegt ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen einem Coach und einem Psychologen?

M. Dameris:
Ein wesentlicher Unterschied ist, dass der Coach bei seiner Arbeit den Schwerpunkt auf die Ressourcen der Klienten legt. Es geht darum, eine Situation zu verbessern und zu prüfen, welche Möglichkeiten der Klient hat bzw. diesem die notwendigen Strategien zu vermitteln. Die Ursachen sind im ersten Schritt nicht so wesentlich und werden nachher beleuchtet.

Der Psychologe konzentriert sich in der Regel auf die Ursachen des Problems und analysiert die Vergangenheit, um die Herleitung transparent zu machen.

Interessent:
Gibt es Möglichkeiten, dass die Kosten von der Krankenkasse oder der privaten Versicherung übernommen werden?

M. Dameris:
In der Regel werden die Kosten nicht übernommen. Dies gilt insbesondere für die gesetzlichen Krankenkassen. Dennoch gibt es hier auch Zusatztarife, welche die Kosten ggf. anteilig übernehmen. Gleiches gilt für die private Krankenversicherung. Hier müssen Sie bitte entsprechend Rücksprache halten.

Interessent:
Was bedeutet PFADFINDER?

M. Dameris:
Ich denke, das jeder im Leben seinen persönlichen Pfad hat bzw. finden sollte. Es gibt viele Pfade zum Ziel. Nur muss man ab und an die ausgetretenen Wege verlassen und neue Pfade einschlagen, damit man weiterkommt.
Gleichfalls kann ich in der Natur und den universellen Gesetzen viel Gutes erkennen. PFADFINDER symbolisiert für mich diese Dinge. Ich bewege mich privat viel in der Natur und nutze Wanderungen und Spaziergänge auch gerne für sogenannte Outdoor-Coachings. Wesentlich erscheint,  dass man bewusst seinen persönlichen Pfad ausarbeitet und diesen dann mit Entschlossenheit geht.