Der schnelle Lebenswandel, ein verändertes Werte- und Moralsystem, die Informationsflut der Medien, Digitalisierung des Alltages und ein hoher Wettbewerb in der Wirtschaft und am Arbeitsplatz sind nur einige Gründe, warum viele Menschen zeitweise geistige und körperliche Erschöpfungszustände aufweisen.

Bei einem Burnout-Syndrom und einer Depression gibt es Überschneidungen bezüglich der Symptome. Eine wesentlichere Unterscheidung gibt es bei den Ursachen.

Nachfolgend erhalten Sie weitergehende Informationen zu beiden Themenbereichen und zu Möglichkeiten der Prävention und Bewältigung.

P F A D F I N D E R
KONZEPTE FÜR VERÄNDERUNGEN

Burnout
Prävention & Bewältigung

Burnout-Prävention

Nur wer die Risiken kennt, kann diesen auch bewusst ausweichen bzw. lernen, damit angemessen umzugehen.

Voraussetzung hierfür sind:

  • Genaue Kenntnis der Symptome
  • Selbstreflexion
  • Überprüfung der eigenen kognitiven Muster
  • Übungen zur Stresstoleranz
  • Innere Klarheit und Sicherheit
  • Soziale Kompetenz d.h. seine Befindlichkeiten frühzeitig und angemessen gegenüber dem Arbeitnehmer zu kommunizieren
  • Aktive und passive Erholung
  • Entspannungstechniken


Burnout-Bewältigung

Haben sich die Symptome deutlich ausgeprägt und dauerhaft verfestigt, ist der Burnout eingetreten.
Der Betroffene ist in seiner Leistungsfähigkeit in allen Bereiche deutlich eingeschränkt und in der Regel nicht in der Lage, die Situation ohne fremde Hilfe zu bewältigen. Nun besteht die Notwendigkeit, dem Betroffen zurück zu seiner Leistungsfähigkeit und -bereitschaft zu verhelfen.

Das PFADFINDER-Coaching beinhaltet immer folgende Schritte:

  • Aufnahme der persönlichen, individuellen Lebenssituation
  • Die gemeinsame Ausarbeitung eines auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Lösungswegs
  • Einleitung der erforderlichen Schritte zur Umsetzung
  • Behutsame Kontrolle bei der Umsetzung


Ziele beim Burnout-Syndrom sind:

1. Herstellung eines "beruhigten und aufnahmebereiten" Zustandes

2. Analyse der Ursache und Aufklärung über das Zustandekommen

3. Vermittlung von Bewältigungsstrategien auf der intrapersonellen und interpersonellen Ebene.

4. Rückkehr an den Arbeitsplatz unter abgestimmten Rahmenbedingungen (Teilzeit, unter reduzierten Arbeitsanforderungen ...) mit dem Ziel, die ursprünglich ausgeübte Tätigkeit wieder im vollem Umfang aufzunehmen

oder

Aufnahme einer anderen Tätigkeit/Wechsel des Arbeitsplatzes.

 

 

Nachfolgend erhalten Sie tiefergehende Informationen zum Thema
Depression und depressive Verstimmung:

Was sind depressive Verstimmungen?

Viele Menschen erleben hin und wieder Phasen depressiver Verstimmung. Die Auslöser können unterschiedliche Ursachen haben wie z.B. Überforderung, Misserfolge, finanzielle Sorgen, Trennungen, Partnerschaftskonflikte, schwere Krankheit u.v.m.
Während einer depressiven Verstimmung sind die Betroffenen unzufrieden mit sich selbst, erschöpft (auf der mentalen und körperlichen Ebene), unruhig und reagieren dünnhäutiger als sonst. Die Leistungsfähigkeit ist leicht eingeschränkt. In diesen Tagen spiegelt sich der aktuelle Gemütszustand in Abhängigkeit von aktuellen Ereignissen wieder.
Viele Menschen brauchen in dieser Zeit Ruhe und Entspannung und einfach mehr Zeit für sich. Andere wiederum suchen eine vertraute Person, um sich einmal auszusprechen. In der Regel bessert sich die Stimmung nach kurzer Zeit wieder. Daher müssen depressive Verstimmungen noch keine psychische Erkrankung bedeuten.

Das Risiko, dass es nicht bei einem einmaligen Vorfall bleibt, ist allerdings sehr hoch. Etwa jeder fünfte Mensch erlebt mindestens einmal im Leben eine behandlungs-bedürftige Depression.

Daher sollten Sie einer depressiven Verstimmung, zum Schutz Ihrer eigenen Person, entsprechende Bedeutung zukommen lassen. Nehmen Sie diese depressive Verstimmung als Signal, dass Sie etwas ändern müssen.

Mein Angebot im Bereich "Prävention & Bewältigung bei depressiven Verstimmungen" richtet sich ausschließlich an Personen, die eine depressive Verstimmungen verspüren oder eine solche Verstimmung hinter sich gelassen haben. Personen die sich in einer mittelstarken oder schweren depressiven Episode befinden, bedürfen einer fachärztlichen Behandlung oder einer Psychotherapie.

Sollten Sie einige der nachfolgend aufgeführten Symptome bei sich feststellen, werden Sie tätig! Treffen nur einige der Symptome in abgeschwächter Form auf Sie zu und dies erst seit kurzer Zeit und nicht regelmäßig wiederkehrend, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine depressive Verstimmung.

Sind die Symptome deutlicher ausgeprägt und dauerhafter, befinden Sie sich mitunter in einer depressiven Episode, welche unterschiedliche Intensitätsstufen hat. In diesem Fall sollten Sie sofort Ihren Hausarzt aufsuchen!

Sie haben depressive Verstimmungen? Nehmen Sie dies ernst! Wer frühzeitig tätig wird, kann ein "Abrutschen" in eine depressive Episode abwenden!

Prävention & Bewältigung depressiver Verstimmungen

Durch die depressive Verstimmung haben ein Signal erhalten, etwas zu ändern. Daher muss die damalige oder aktuell vorherrschende Lebenssituation betrachtet und analysiert werden. Gleichfalls muss überprüft werden, welche Handlungs- und Gedankenmuster in dieser Zeit vorrangig sind und welche Fähigkeiten zur Bewältigung genutzt wurden bzw. ungenutzt blieben.

Das PFADFINDER-Coaching erfolgt daher, je nach Bedarf oder Wunsch, auf der mentalen und/oder körperlichen Ebene. Die Grundsäule ist immer das persönliche Gespräch.

Ziel ist es, Ihre Resilienz zu stärken, d.h. Ihre psychische Widerstandsfähigkeit, Krisen zu bewältigen, und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Dies erfolgt durch einen Rückgriff auf Ihre persönlichen und sozial vermittelten Ressourcen.

Je nach Bedarf- werden- neben dem persönlichen Gespräch- die nachfolgenden Techniken, Trainingsprogramme oder Leistungen eingesetzt oder erbracht:

  • Techniken zur Selbstberuhigung
  • Achtsamkeitsübungen
  • Vermittlung/Durchführung von Entspannungstechniken
    (PMR progressive Muskelrelaxion)
  • Kognitive Neuausrichtung
  • SKT soziales Kompetenztraining
  • Stresstoleranztraining
  • Ernährungsberatung
  • Aktivierung oder Ausbau der körperlichen Fitness, auf Wunsch mit Anleitung und Begleitung (Joggen, Nordic-Walking, Radfahren, Funktions- oder Fitnesstraining im Fitnesscenter) *

* Wissenschaftliche Studien belegen, dass Sport, insbesondere Ausdauertraining einen sehr positiven Effekt auf die Bewältigung depressiver Episoden hat und von der Wirkung vergleichbar mit einer Medikation ist.